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Glücklich Und Schlau: Die Heilkraft Der Schokolade

Glücklich und schlau: Die Heilkraft der Schokolade

Weil manche leckeren Dinge einfach gesund sind

Kakao, der Stoff aus dem die Schokolade ist

Kakaobohne mit Samen. Autor: Fpalli, Wiki Commons (B1)

Kakaobohne mit Samen.
Autor: Fpalli, Wiki Commons (B1)

Das Wissen um die Samen des Kakaobaumes gelangte nach den Eroberungs- und Plünderungszügen in Südamerika im 16. Jahrhundert nach Europa und wurde seitdem für die Herstellung von Genussmittel, wie eben der Schokolade verwendet. Zunächst lagen in Südamerika die Hauptanbaugebiete, die die wachsende Nachfrage bedienten, später verlagerte sich der Anbau hauptsächlich nach Afrika. Die Arbeit in den Kakaoplantagen muss seit Beginn der Kolonisation bis heute zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen geleistet werden, ein Grund mehr für uns heute, darauf zu achten, dass sowohl Anbau und Produktion unter fairen Konditionen geleistet werden, umso mehr, wenn wir von der gesundheitsfördernden Wirkung der Kakaobohne profitieren wollen. In der Kakaobohne finden sich eine große Anzahl bioaktiver Inhaltsstoffe, darunter Flavonoide, Gerbsäuren, verschiedene Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin, Fettsäuren, Tryptophan, Theobromin und Spuren von Koffein. Diese kräftigende Mischung ist für die im Folgenden beschriebenen positiven Effekte verantwortlich.

Schokolade: Macht sie klüger?

Mehrfach konnte schon bestätigt werden, dass Bestandteile der Kakaobohne einen positiven Effekt auf die Konzentrations- und Lernfähigkeit haben. (1) Dies mag auch der hohem antioxidativen Potential des Kakaos geschuldet sein, das unsere Nervenzellen vor oxidativen Stress schützt und somit dafür sorgt, dass sie ungestört arbeiten können. Auch Kinder können hiervon profitieren. In einer 2013 veröffentlichen Studie konnte aufgezeigt werden, dass sich die Lernfähigkeiten von 15 Kindern unter dem Einfluss von Kakao verbessern konnte. (2) Zudem wird angenommen, dass der regelmäßige Konsum von Kakao einen schützenden Effekt vor zentralnervalen Erkrankungen wie etwa dem Morbus Parkinson und der Alzheimer Erkrankung haben kann. Bei der Alzheimer Erkrankung können Wirkstoffe, die sich auch in der Kakaobohne finden, den Untergang von wertvollen Nervengewebe verzögern (3).

Und macht sie glücklicher?

Schokolade: Ein Lächeln für den Mund. Autor: moi-même, Wiki Commons (B2)

Schokolade: Ein Lächeln für den Mund.
Autor: moi-même, Wiki Commons (B2)

Schokolade macht glücklich? Aber warum nur? Die Antwort liegt im breiten Angebot an bioaktiven Substanzen, die in der Kakaobohne natürlicherweise vorkommen. Neben dem Serotonin und den antioxidativen Catechinen ist auch das Theobromin sicherlich dafür verantwortlich. Das in der Kakaobohne enthaltende Theobromin unterstützt die glücklich machende Wirkung der Schokolade: Es wirkt mild anregend, entkrampfend und eben auch stimmungsaufhellend. (4) Bei 72 gesunden Menschen konnte der stimmungsaufhellende Effekt 2013 nach regelmäßiger Einnahme von Kakao nachgewiesen werden. (5) Hierbei konnte der kurzzeitige Effekt von einer einmaligen Einnahme als auch der langzeitige Effekt von einer regelmäßigen Einnahme beschrieben werden. Zudem zeigt sich, dass der Verzehr von kakaohaltiger Schokolade den Serotoninlevel im Körper anheben kann. (6) Wie allgemein bekannt ist, können niedrige Serotoninwerte zu depressiven Zuständen führen.

Schokolade: Das süße Aspirin

Auch bei Gefäßerkrankungen und Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems konnte der positive Nutzen von Kakao aufgezeigt werden (7). Unter schweizer Kardiologen machte sich deshalb der Name „süßes Aspirin“ als Bezeichnung für Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70% breit, da der Kakao ähnlich dem Aspirin das Blut dünnflüssiger macht und somit bei Herz- Kreislauferkrankungen vorbeugende Effekte hat.

Und nun: Welche Schokolade soll man essen?

Der gesunde Genuss. Autor: SKopp, Wiki Commons (B3)

Der gesunde Genuss.
Autor: SKopp, Wiki Commons (B3)

Die Wahl der richtigen Tafel Schokolade ist wichtig! Die falsche Tafel macht weder glücklich noch klug sondern in erster Linie dick. Das Gesunde an einer Tafel Schokolade ist der Kakaoanteil und nicht der Zuckeranteil. Somit sollte der erste entsprechend hoch und der zweite eher niedrig sein. Um den besten Effekt zu erlangen, sollte man beim Kauf daher auf möglichst dunkle Schokolade (mehr als 60 % Kakaoanteil), am besten aus fairen und biologischen Anbau, zurückgreifen. Diese Schokolade macht nicht dick, sondern hat sogar eine positive Wirkung auf den Blutfettspiegel. (7)

Sebastian ViglUnd damit sie richtig glücklich macht, isst man die Tafel am besten nicht alleine, sondern teilt sie mit einem lieben Menschen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Gesundheit,

Heilpraktiker Vigl

 

Allgemeiner Hinweis zu unseren Artikeln: Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die Beiträge in unserem Blog nicht dazu genutzt werden können, Krankheiten selbst zu erkennen oder zu therapieren. Hinweise und Tipps, die Sie auf unserer Seite finden, ersetzen keine fachkundige Diagnose und Behandlung. 

Quellennachweise

(1) A. Nehlig: “The neuroprotective effects of cocoa flavanol and its influence on cognitive performance.“ In: “British journal of clinical pharmacology.“ Band 75, Nummer 3, März 2013,
(2) L. Calderón-Garcidueñas, A. Mora-Tiscareño, M. Franco-Lira, J. V. Cross, R. Engle, M. Aragón-Flores, G. Gómez-Garza, V. Jewells, H. Medina-Cortina, E. Solorio, C. K. Chao, H. Zhu, P. S. Mukherjee, L. Ferreira-Azevedo, R. Torres-Jardón, A. D’Angiulli: “Flavonol-rich dark cocoa significantly decreases plasma endothelin-1 and improves cognition in urban children.“ In: “Frontiers in pharmacology.“ Band 4, 2013, S. 104,
(3) A. K. Patel, J. T. Rogers, X. Huang: “Flavanols, mild cognitive impairment, and Alzheimer’s dementia.“ In: “International journal of clinical and experimental medicine.“ Band 1, Nummer 2, 2008
(4) Olaf Adam, Peter Schauder, Günter Ollenschläger: Ernährungsmedizin: Prävention und Therapie. 3. Auflage, Elsevier,Urban&FischerVerlag, 2006,ISBN 978-3-437-22921-3, S. 463.
(5) Pase MP, Scholey AB, Pipingas A, Kras M, Nolidin K, Gibbs A, Wesnes K, Stough C. Cocoa polyphenols enhance positive mood states but not cognitive performance: a randomized, placebo-controlled trial. J Psychopharmacol. 2013 May
(6) Silva NR. Chocolate consumption and effects on serotonin synthesis. Arch Intern Med. 2010 Sep 27
(7) Eric L. Ding, Susan M. Hutfless, Xin Ding, Saket Girotra: Chocolate and prevention of cardiovascular disease: a systematic review. In: Nutrition & Metabolism, Nr. 3: 2, 3. Januar 2006

Bildnachweise:

(B1) By Fpalli (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
(B2) By moi-même (moi) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

(B3) By SKopp (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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