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Giftiges Plastik Ade! Frankreich Verbietet Bisphenol A

Giftiges Plastik Ade! Frankreich verbietet Bisphenol A

Gesundheitliche Schäden ziehen endlich politische Entscheidungen nach sich

Das Verbot in Frankreich

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Die Plastikflasche: Ein Allerweltsgegenstand mit ungeahnten Tücken. By Ttox (B1)

Mitte 2015 ist das Leben Frankreich ein wenig schöner und vor allen Dingen gesünder. Der Giftstoff Bisphenol A (BPA), der auch hierzulande vielen Plastikverpackungen als Weichmacher zugesetzt ist, darf in keiner Lebensmittel-Verpackung mehr vorkommen. Eigentlich sollte das Verbot schon früher durchgesetzt werden, doch die Industrie erbot sich mehr Zeit um etwaige Alternativen zu untersuchen.

Bisphenol A steht seit Jahren in der Kritik und soll für viele gesundheitliche Beeinträchtigung mit verantwortlich sein. Der Stoff findet sich in den meisten Plastikverpackungen, wie auch in der klassischen PET-Plastikflasche, aber auch in der Kunststoffbeschichtung von Konservendosen. Die Chemikalie kann nicht nur durch die Nahrung, sondern auch über die Haut aufgenommen werden. Hierfür reichen schon sehr geringe Menge, wie Wissenschaftler nachweisen konnten. Eine wichtige Erkenntnis, da der Stoff dem Thermopapier zugesetzt ist, auf den die meisten Kassenbons gedruckt werden.
Dem Verbot in Frankreich wollen auch andere europäische Länder folgen und auch die EU denkt über entsprechende Gesetze nach.

Warum ist Bisphenol A so schädlich?

BPA wirkt östrogenähnlich und beeinflusst dergestalt den menschlichen Hormonstoffwechsel, die Fortpflanzung aber auch die Gehirnentwicklung. Es bestehen Hinweise, dass zum Beispiel die Hirnreife von Kleinkindern geschädigt werden kann. BPA wird heutzutage mit vielen bösartigen Erkrankungen in Verbindung gebracht, besonders mit Brust- und Prostatakrebs.

Und hierzulande?

Die NGO Heal (Health and Environment Alliance) schätzt, dass sich die jährlichen Gesundheitskosten, die dem Bisphenol A zu verdanken sind, auf 5 Milliarden Euro belaufen. Angesichts solcher Summen ist es auch in Deutschland hoffentlich nur eine Frage der Zeit, dass die Politik es dem französischen Beispiel gleich tut.

Bis dahin gilt es, den Konsumenten aufzuklären und ihm entsprechende Alternativen aufzuzeigen. Um sich zu erkundigen, wie man Bisphenol A in Produkten erkennt, sei auf eine Seite des Nachrichtenmagazin Focus verwiesen, auf der ebenfalls der Kunststoff-Code erklärt ist. Generell gilt: Die gute alte Glasflasche ist anderen Behältnissen, wie Dosen mit Epoxid-Beschichtung, Plastikflaschen, Tetra-Paks vorzuziehen. Zudem sollten Lebensmittel in Kunststoffbehältern nicht erhitzt werden beziehungsweise sollte man Nahrungsmittel erst abkühlen lassen, bevor sie in solche gefüllt werden. Die hohe Temperatur fördert nämlich die Freisetzung der Substanz. Zu beachten ist auch, dass säurehaltige Lebensmittel Bisphenol A verstärkt aus der Verpackung lösen können.
Es ist nicht erforderlich, jede Plastikflasche oder Konservendose zu verwünschen. Diese sollten jedoch nur mit Bedacht gekauft werden.
Bei Kleinkindern und Babys gilt es jedoch auf die ausschließliche Verwendung BPA-freier Verpackungsmaterialien zu achten.

Sebastian Vigl Alles Gute für Ihre Gesundheit!

Ein Beitrag von Heilpraktiker Vigl.

 

 

Bildnachweis:

(B1): von Ttox, Wikipedia Commons

 

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