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Mit Zitronen-Knoblauch-Schlempe Erkältungen Vorbeugen Und Behandeln

Mit Zitronen-Knoblauch-Schlempe Erkältungen vorbeugen und behandeln

Gesund durch den Winter mit der vollen Wucht von Zitronen und Knoblauch

Knoblauch bei Erkältungen

Knoblauch: Eine Knolle Abwehrkraft

Knoblauch: Eine Knolle Abwehrkraft

Schon in den alten Heillehren der Ayurveda-Heilkunst und des antiken Griechenlands spielten die Knollen des Knoblauchs eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten wie Erkältungen und anderen Infektionskrankheiten. Seither wird Knoblauch aufgrund seiner antimikrobiellen, antioxidativen, antikanzerogenen, immunmodulatorischen und Blutzucker senkenden Wirkungen sowie für seine positiven Eigenschaften für das Herz-Kreislauf-System geschätzt.(1) Seine Fähigkeiten, Erkältungen zu therapieren oder diesen vorzubeugen, liegen wahrscheinlich in seiner antibakteriellen, antiviralen und Immunsystem aktivierenden Eigenschaften.(2)
Verschiedene Krankheitskeime zeigen sich durch die Einnahme von Knoblauch gehemmt oder werden dadurch eliminiert. Darunter fallen verschiedene Bakterienstämme.(3)(4)(5) Die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe des Knoblauchs trachten Bakterien nicht nur nach dem Leben, sondern stören Untersuchungen zufolge diese auch effektiv bei der Aufrechterhaltung von Verteidigungsmechanismen. Viele krankheitserregende Bakterien schützen sich durch eine Schleimschicht, den sogenannten Biofilm. Inhaltsstoffe des Knoblauch scheinen, diesen jedoch durchbrechen zu können.(6)
Wer das folgende Rezept befolgt, kann die positiven Effekte von Knoblauch mit anderen biologischen Antibiotika und Erkältungstherapeutika kombinieren.

Die Herstellung einer Zitronen-Knoblauch-Schlempe

Die Zitronen-Knoblauch-Schlempe vereint die Kräfte von Knoblauch, Zitronen, Kurkuma und Ingwer. Sie zeichnet sich durch einen angenehmen Geschmack aus. Der typische Knoblauchgeruch wird in der Regel nach dem Konsum der Schlempe nicht wahrgenommen.

Das Grundrezept (nach dem Heilpraktiker Klaus Krämer):

Benötigt werden:

300 Gramm frische Knoblauchzehen
15 Bio Zitronen samt Schale
200 Gramm frischer Ingwer
100 Gramm Curcumapulver
und 1 Prise schwarzen Pfeffer

Die Bestandteile klein schneiden und mit 3 Liter Wasser übergießen. Das Ganze dann pürieren und anschließend auf dem Herd kurz aufwallen lassen Im Anschluss mit geschlossenem Deckel 20 Minuten ziehen lassen. Dann passieren und heiß in Flaschen füllen. Nach dem Abkühlen werden diese im Kühlschrank aufbewahrt. Das Passieren kann man sich auch sparen. Dann wird einfach die ganze Masse in Flaschen gefüllt. Am besten eignen sich braune Flaschen, ansonsten tun es auch andere.

Erweitert werden kann das Rezept zum Beispiel mit 100 Gramm frischem Galgant und 100 Gramm getrockneten Bockshornkleesamen. Wer frische Curcumawurzel zu Hause hat, benutzt diese. Pro Person werden pro Monat ca. 1,5 Liter benötigt.

Die Anwendung der Schlempe

Dosierung: In den kalten Monaten täglich 2 Schnapsgläser, bei akuten Infekten dies 3- bis 4-mal täglich wiederholen. Nicht anwenden bei bestehenden Allergien oder Unverträglichkeiten gegen einen der enthaltenen Inhaltsstoffe, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Magenreizung, Gastritis, Sodbrennen oder Magengeschwüren. Die Einnahme der Schlempe garantiert keinen absoluten Schutz vor Erkältungen.

Ein Arztbesuch ist notwendig:
Wenn der Verdacht besteht, an einer Grippe zu leiden, die sich durch die folgenden typischen Symptome auszeichnet: Plötzlicher Beginn, hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl und Muskel- und Gliederschmerzen.
Wenn Kinder unter hohem Fieber leiden oder das Fieber über mehrere Tage anhält.
Wenn starke Hals- oder Ohrenschmerzen oder eine Atemnot auftritt.
Wenn bei Kindern der Verdacht besteht, dass es sich um mehr als eine harmlose Erkältung handelt.

Alles Gute für Ihre Gesundheit!

Sebastian Vigl

Ein Beitrag von Heilpraktiker Vigl.

Allgemeiner Hinweis zu unseren Artikeln: Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die Beiträge in unserem Blog nicht genutzt werden können, Krankheiten selbst zu erkennen und zu therapieren. Hinweise und Tipps, die Sie auf unserer Seite finden, ersetzen keine fachkundige Diagnose und Behandlung.

Quellennachweise:
(1) Reuter HD, Koch HP, Lawson LD. Therapeutic effects and applications of garlic and its preparations. In: Koch HP, Lawson LD, editors. Garlic: The Science and Therapeutic Application of Allium sativum L. and Related Species. Baltimore, MD, USA: Williams and Wilkins; 1996. p.135-512
(2)Lissiman E, Bhasale AL, Cohen M. Garlic for the common cold. Cochrane Database
Syst Rev. 2014 Nov 11;11:CD006206.
(3) Viswanathan V, Phadatare AG, Mukne A. Antimycobacterial and Antibacterial Activity of Allium sativum Bulbs. Indian J Pharm Sci. 2014 May;76(3):256-61
(4) EL-Mahmood MA. Efficacy of crude extracts of garlic (Allium sativum Linn.) against nosocomial Escherichia coli, Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumonieaand Pseudomonas aeruginosa. J Med Plants Res 2009;3:179-85
(5) Ross ZM, O’Gara EA, Hill DJ, Sleightolme HV, Maslin DJ. Antimicrobial properties of garlic oil against human enteric bacteria: Evaluation of methodologies and comparisonswith garlic oil Sulfides and garlic powder. Appl Environ Microbiol 2009;67:475-80
(6) Wu X, Santos RR, Fink-Gremmels J. Analyzing the antibacterial effects of food ingredients: model experiments with allicin and garlic extracts on biofilm formation and viability of Staphylococcus epidermidis. Food Sci Nutr. 2015 Mar;3(2):158-68

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