skip to Main Content
Heilpraktiker Wanitschek & Vigl Berlin, Nansenstraße 31, 12047, Berlin - Telefon: 030/20865594
Ashwagandha Kann Bei Angststörungen Und Depressionen Helfen

Ashwagandha kann bei Angststörungen und Depressionen helfen

Die Heilpflanze Ashwagandha

Die Schlafbeere. Bildrechte: (B1) von Neha Vindhya

Ashwagandha, hierzulande auch als Winterkirsche bekannt, ist eine Heilpflanze, die traditionell im Ayurveda verwendet wird. Beheimatet ist die kleine, strauchartige Pflanze in Indien, Nordafrika und dem mittleren Osten. Aufgrund ihrer medizinischen Wirkung wird sie jedoch heute auch in den USA angebaut. Die als Pulver oder Kapseln erhältlichen Präparate der Pflanze werden aus ihrer Wurzel gewonnen, in der auch ihre bioaktiven Bestandteile zu finden sind. Zu diesen zählen Alkaloide, Saponine und Withanolide. Diese Substanzen sind für die Wirkung der Pflanze verantwortlich. Sie sollen kräftigend, verjüngend und entzündungshemmend auf den Organismus wirken. Darüber hinaus zeigen Forschungsergebnisse, dass die Winterkirsche auch bei Nervosität, Stress, Müdigkeit, Depressionen und Ängsten helfen kann.

Wirkung bei Angststörungen

In einer immer hektischer und stressiger werdenden Zeit haben viele Menschen mit Ängsten, Panikattacken und anderen Angststörungen zu kämpfen. Da Ashwagandha beruhigende und entspannende Eigenschaften besitzt, kann die Heilpflanze eine natürliche Alternative zur Behandlung dieser Beschwerden darstellen. In einer 2009 veröffentlichten Studie fanden Forscher Beweise dafür, dass die Winterkirsche eine sichere und effektive Möglichkeit darstellt, um Angstgefühle zu lindern. In der Studie wurden Angstpatienten über einen Zeitraum von zwölf Wochen entweder mit dem Heilkraut oder mit einem Placebo behandelt. Die Patienten, die mit der Heilpflanze behandelt wurden, zeigten im Vergleich zur Placebogruppe signifikante Verbesserungen ihrer Vitalität, Konzentrationsfähigkeit und generelleren Lebensqualität.(1)

Depressionen

Depressionen äußern sich oft durch Gefühle der Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder durch Schlafprobleme, sowie in schlimmen Fällen durch Suizidgedanken. In einer Studie aus dem Jahr 2000 fanden Forscher Hinweise darauf, dass Ashwagandha antidepressive Eigenschaften besitzt. Die Wirkung wurde dabei an Ratten getestet, die entweder ein Präparat aus der Heilpflanze oder ein Antidepressivum namens Imipramin erhielten. Die positiven Effekte waren in beiden Gruppen nahezu identisch.(2)

Eine spätere Studie konnte die positive Wirkung gegen Depressionen bestätigen. Hier zeigte sich Ashwagandha so wirksam wie Diazepam, ein bekanntes Medikament gegen depressive Störungen.(3)

Fazit

Ashwagandha wird seit Jahrhunderten in der indischen Medizin gegen Stress, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, sowie zur allgemeinen Kräftigung des Organismus eingesetzt. Studien belegen zudem, dass die Pflanze auch bei Angststörungen und Depressionen hilfreich ist. Sie hat das Potential, eine echte Alternative zu pharmazeutischen Antidepressiva darzustellen. Es ist an der Zeit, dass sich die Heilpflanze auch in Deutschland einen Namen macht.

Profilbild

Ein Beitrag von Dietmar Waßner

Dies war ein Gastbeitrag von Dietmar Waßner. Die besprochene Heilpflanze Ashwagandha setzen wir in Teerezepturen zum Beispiel bei der Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse ein.

Welche Heilpflanzen bei Schlafstörungen helfen können, erfahren Sie im folgenden Interview.

 

Quellenangaben:

(1)“PLoS One“; Naturopathic Care for Anxiety: A Randomized Controlled Trial ISRCTN78958974; K. Cooley, et al.; August 2009
(2)“Phytomedicine“; Anxiolytic-Antidepressant Activity of Withania Somnifera Glycowithanolides: An Experimental Study; S.K. Bhattacharya, et al.; December 2000
(3)“Indian Journal of Physiology and Pharmacology“; Protective Effect of Withania Somnifera Dunal Root Extract Against Protracted Social Isolation Induced Behavior in Rats; G.L. Gupta, et al.; October-December 2007

Bildrechte:

(B1) von Neha.Vindhya (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Back To Top